AK 50 und DGL auf Tour im Oldenburger Land
21. Oktober 2026
Wer glaubt, die Golfsaison sei im Oktober vorbei, kennt unsere AK 50- und DGL-Mannschaften schlecht.
Nach der gelungenen Frühjahrsfahrt stand am vergangenen Wochenende die zweite Mannschaftsfahrt des Jahres an. Motto: „Zwei Plätze, ein Hotel, keine Ausreden.”
Erste Station war der Golfclub Thülsfelder Talsperre in Molbergen. Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz ist hügelig, mit Wasserhindernissen gespickt und wird als sportlich bis schwer eingestuft. Bei Par 72 und gut 6.000 Metern von Gelb war schnell klar: Hier wird nicht spazieren gegangen, hier wird gearbeitet.
Immerhin spielte das Gelände mit: Der sandige Boden sorgt dafür, dass der Platz das ganze Jahr über gut bespielbar ist. Das Wetter war typisch norddeutscher Herbst; teils sonnig, windig, mit vereinzelten Schauern und Höchstwerten um 14 Grad. Bei Wind mit Böen bis knapp 40 km/h war die Schlägerwahl Glückssache und die Ausrede für jeden verzogenen Schlag gleich mitgeliefert.
Danach ging es ins Hotel nach Lohne (Oldenburg). Dort zeigten beide Mannschaften, dass ihre wahre Stärke nicht nur auf dem Grün liegt. Es gab gutes Essen und das eine oder andere Kaltgetränk; die genaue Anzahl wird aus Gründen des Datenschutzes nicht veröffentlicht. Die Schwünge wurden im Laufe des Abends immer besser, zumindest in den Erzählungen. Der Abend klang spät aus. Sehr spät.
Am Sonntag stand der Golfclub Gut Brettberg in Lohne auf dem Programm, für einige mit leicht verlängerter Aufwärmphase. Der Platz ist flach und mit dem ein oder anderen Wasserhindernis versehen. Wer ihn zunächst für leicht hält, merkt schnell, dass von langen Abschlägen bis zu engen Doglegs alles gefordert wird. Genau das haben wir bestätigt, wissenschaftlich und mit vielen Messpunkten.
Am späten Nachmittag ging es zurück Richtung Ladbergen, müde, zufrieden und um einige Bälle leichter.
Ein großes Dankeschön geht an Mario Moß für die tolle Organisation. Zwei schöne Plätze, ein gutes Hotel und ein gelungener Abend. Die Frühjahrsfahrt hat die Latte hoch gelegt, die Herbstfahrt hat sie locker übersprungen. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!
Bericht: Jörg Linnenbaum